(Neue) Arbeitswelt

Existenzgründung –
Wie kann sie erleichtert werden?

Existenzgründung; Quelle: geralt/pixabay.com
Geschrieben von Reinhard Hoffmann

In Deutschland wagen jedes Jahr rund 390.000 Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. In vielen Fällen startet das Unternehmen zunächst mit bescheidenen Größenordnungen, um dann bei Erfolg im Laufe der Zeit zu wachsen. Allerdings birgt auch jede Existenzgründung die Gefahr des Scheiterns in sich. Laut der Bundesagentur für Arbeit schaffen es 2 von 3 Start-ups, die ersten fünf Jahre erfolgreich zu meistern. Mit einer guten Geschäftsidee, sorgfältigen Planung und Vorbereitung (Ermittlung Kapitalbedarf, Suche nach möglichen Kapitalgebern, Gründungsinvestitionen, Kapital für die ersten Monate) insbesondere mit einem fundierten Business Plan, lässt sich viel dafür tun, dass es nicht so weit kommt. Vor allem eines ist am Anfang wichtig: Sich auf die wesentlichen Aufgaben zu konzentrieren und Dinge, die woanders besser erledigt werden können, auch dorthin zu geben.

Schritte, die die Existenzgründung erleichtern

Noch bevor das Unternehmen gegründet ist, sollte sich die Frage nach dem Standort, den benötigten Versicherungen, der Corporate Identity und Rechtsform des Start-ups gestellt werden. Denn das Mindeststartkapital, die Kosten, benötigten Formalitäten hängen davon ab, ob es sich bei dem eigenen Unternehmen um eine GbR, UG oder GmbH handeln soll. Ebenso ist im Vorfeld zu klären, ob die Tätigkeiten hauptberuflich oder als Nebentätigkeit ausgeübt werden.

Gerade für ein sehr junges Unternehmen lohnt es sich über die Miete eines Business Centers oder Coworking Spaces nachzudenken. Die Vorteile sind im Gegensatz zum eigenen Büro eine variable Mietzeit und Möbelausstattung nach Wunsch.

 

Sekretariat sorgt für Erreichbarkeit

Ein Punkt, der oft vernachlässigt wird, weil er eher „hintergründig“ ist und in seiner Bedeutung unterschätzt wird, ist ein leistungsfähiges Sekretariat, das nicht nur für Information, Kommunikation und die administrative Abwicklung zuständig ist, sondern auch „den Rücken freihält“.

Vor allem sorgt ein Sekretariat für Erreichbarkeit, auch wenn der Gründer gerade andere Aufgaben zu erledigen hat. Das ist gerade in der Startphase besonders wichtig, wenn es gilt, Kunden zu gewinnen. Erfahrungen zeigen, dass die meisten Kunden für die Kontaktaufnahme immer noch bevorzugt das Telefon nutzen. Läuft der Anruf „ins Leere“ oder auf den Anrufbeantworter, wird in der Regel kein Zweitversuch unternommen, sondern die Verbindung zur Konkurrenz gesucht.

Das Problem vieler Existenzgründungen ist, dass das Unternehmen zunächst nicht groß genug ist, dass sich ein eigenes Sekretariat rechnet. Deshalb verzichten viele Gründer darauf und erledigen die Büroarbeit selbst „nebenher“ – was zwangsläufig nur suboptimal gelingt und eine erhebliche Zusatzbelastung im ohnehin stressigen Gründungsgeschäft darstellt.

Büroservice – flexibel und nach Wunsch nutzbar

Eine Lösung dieses Dilemmas bietet die Einschaltung eines professionellen Büroservices. Auch ein „virtueller“ Büroservice funktioniert hervorragend, es gibt mittlerweile einige Anbieter am Markt. Der Büroservice kommuniziert und agiert im und mit dem Namen seines Auftraggebers, so dass für Externe nicht erkennbar ist, dass es sich um einen „Outsourcing“-Dienstleister handelt.

Die Leistungen sind in der Regel modular aufgebaut. Die Kernleistung bildet der Telefonservice, weil die Erreichbarkeit einen so hohen Stellenwert hat. Vielfach wird dabei sogar ein 24-Stunden-Service angeboten, der Erreichbarkeit rund um die Uhr gewährleistet. Zu dieser Kernleistung können üblicherweise auf Wunsch weitere Zusatzleistungen gebucht werden. Der Umfang ist anbieterabhängig. Typisch sind: Postannahme und Postabwicklung, Diktatservice und Terminmanagement. Oft ist es auch möglich, an den jeweiligen Büroservice-Standorten Büro- und Meetingräume auf Zeit zu mieten, sogar auf Stundenbasis. Die Vergütung besteht meist aus einer geringen Grundgebühr und erfolgt im Übrigen nach Leistungsinanspruchnahme und -intensität. Damit bietet der Büroservice gerade für Start-ups eine flexible, kostengünstige und variabel nutzbare Möglichkeit, um professionelle Büroleistungen zu organisieren.

In freundlicher Zusammenarbeit mit Büroservice24

Über den Autor

Reinhard Hoffmann

Mit einem Lebenslauf, wie er nicht im Buche steht, und der eigenen Erfahrung, nach dem Zweitstudium eine längere Bewerbungsphase durchgestanden zu haben, ist Reinhard nicht der Standard-Personaler. Typische Fragen, Zweifel und Unsicherheiten eines Bewerbers kennt er gut und sieht seine Mission darin, zu berichten, worum es bei der Personalarbeit tatsächlich geht. Uns steht die Tür zum Chefbüro immer offen, mit Rat und Tat unterstützt uns Reinhard nicht nur bei der Bewerbersuche.

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