Bewerbung & Interview

Platzschinderei oder Übersichtlichkeit:

guter Lebenslauf, Quelle: I-vista/pixelio.de
Geschrieben von Gastautor

Wie sieht ein guter Lebenslauf aus?

Bewerbungen schreiben ist nicht leicht. Das wissen wir genauso wie die Bewerber. Es gibt zudem zig Handbücher, in denen teilweise so kontäre Dinge stehen, dass es einem schon mal schwindlig werden kann. Aber dafür gibts ja das Bewerberblog. Wir haben die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen und beanspruchen in keinster Weise DIE Wahrheit gepachtet zu haben, aber ein paar grundsätzliche Dinge wissen wir einfach und berichten Euch davon. Und heute widme ich mich mal wieder dem Thema Lebenslauf und was Platzschinderei ist und was in die Sparte Übersichtlichkeit fällt.

Der Lebenslauf soll Euren Werdegang so ausführlich wie nötig aber vor allem so prägnant wie möglich darstellen. Und zu ausführlich zählt nicht in jedem Fall die Seitenzahl. Hier sagt man, dass eine bis zwei Seiten (gerade bei Berufseinsteigern) ausreichen sollten. Alles andere ist in den meisten Fällen unwichtig oder schlichtweg Platzschinderei. So braucht es im Lebenslauf keinen Zeilenabstand von 1.5. Das sieht komisch aus, liest sich nicht schön und wirkt eher nach: „Oh jetzt muss ich aber das so machen, dass es bloß nach viel aussieht“. Wichtig ist, was drin steht, nicht nach wie viel es aussieht. Und dass ein Berufseinsteiger in den meisten Fällen noch nicht so viel „vorzuweisen“ hat, versteht sich von selbst. Wie dem auch sei, in der Bewerbung ist ein einfacher Zeilenabstand vollkommen okay und gewünscht.

Dass man als Studierter mit Word arbeiten kann, würde ich persönlich jetzt mal voraussetzen. Was aber ein No-go ist, ist die ausführlichste Darstellung dieser Kenntnis. Damit meine ich, dass es nicht notwendig ist, bunte Anstriche, ClipArt oder sonstwege Einfügungen vorzunehmen, nur damit der Leser sieht, was man alles für tolle Funktionen gefunden hat. Auch blinkende und einfliegende Satzteile in einer PowerPoint (solche Bewerbungen gibts auch)  oder auf Bewerberhomepages sind eher von Nachteil und stören das Auge, als dass sie einen wirklichen Mehrwert liefern.

Wo der Bewerber ruhig mal etwas zeigen kann, ist beispielsweise auf Design- oder Grafikerstellen. Bekommt man hier eine Bewerbung, die nicht mal nach Word sondern ausschließlich nach Textfeld aussieht, dann stellt man doch schnell das Können beziehungsweise auch die Ernsthaftigkeit der Situation in Frage. Auch hier sollte der Bewerber natürlich nicht total über das Ziel hinaus schießen, dennoch ist ein schön aussehendes Dokument mit Arbeitsproben im Anhang förderlich.

Wie ein Lebenslauf gut wird und was man noch beachten sollte, findet Ihr natürlich hier auf dem Bewerberblog, nämlich hier und hier.

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