Bewerbung & Interview

Die Sprache und die Bewerbung

Auf einer Messe hatte ich vor kurzem das Vergnügen eine junge Frau kennen zu lernen, die gerade auf der Suche nach einem Job war. Sie hatte gerade Ihr Studium in Moskau beendet und wollte nun gerne in Deutschland arbeiten. Ihre Deutschkenntnisse waren noch sehr dürftig, aber wir hatten das Glück uns auf Russisch verständigen zu können. Nach einem angenehmen Gespräch verabschiedeten wir uns und vereinbarten, dass die Dame uns ihre Bewerbung schicken sollte. Und dann war die große Frage: In welcher Sprache?

Russich wäre unpraktisch, da weder wir noch unsere Kunden Russisch als Firmensprache führen. Blieb also nur noch die Wahl zwischen Deutsch und Englisch.

Es ist immer gut, die Bewerbung in der Sprache zu schreiben, die im Unternehmen gesprochen wird. Dabei sollte man aber unbedingt folgendes beachten:

Wenn die eigenen Sprachkenntnisse zu wünschen übrig lassen, sollte man sich Hilfe suchen. Einen Freund oder Kommilitonen, der beim Übersetzen hilft oder zumindest drüberliest. In diesem Fall, sollte man aber unbedingt angeben, dass die Bewerbung nicht (ausschließlich) aus der eigenen Feder stammt. Schlecht ist es nämlich, wenn der Personaler denkt, der Bewerber würde die Sprache beherrschen.

Unratsam ist es allerdings die Bewerbungsunterlagen in kaum verständlichen Deutsch zu schreiben. Dann sollte man doch besser auf die englische Variante ausweichen.

 

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3 Kommentare

  • Ja, da stimme ich ganz zu. Lieber auf Englisch (die verbreiteste Sprache) als in schlechtem Deutschen, was schon keinen guten Eindruck macht. Zumindest denkt dann die Firma, dass man mit dem/r Bewerber/in auf Englisch sprechen könnte.

  • Hallo, mich würde mal interessieren, ob sie auch einen Artikel haben, der sich damit beschäftigt, was man in eine Bewerbung reinschreiben sollte bzw. nicht?

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