IT & Technik

Jobs im E-Commerce

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Geschrieben von Gastautor

Was ist eigentlich E-Commerce? Jeder hat den Begriff wohl schon gehört, jeder weiß, dass es irgendetwas mit Wirtschaft und dem Internet zu tun hat, aber kaum jemand kann sich wirklich etwas darunter vorstellen. Dabei wächst die Branche rapide und sorgt für Traumumsätze. Und nicht zuletzt werden im E-Commerce-Bereich händeringend fähige Leute gesucht.

E-Commerce-Profi = Allrounder

Das Zauberwort lautet „fähig“. Der Bereich, den wir – in dem Wissen, dass das eine arg verkürzte Darstellung ist – mal unter „Elektronischer Handel“ zusammenfassen, ist ein Paradebeispiel für die Akademisierung in Deutschland. Das mag man gut finden oder nicht, Fakt ist aber, dass auch die Internetbranche längst aus den Quereinsteiger-Kinderschuhen herausgewachsen ist und studierte Fachkräfte sucht. Wenn immer mehr Menschen statt auf der Promenade im Netz einkaufen, müssen entsprechend auch immer mehr Menschen mit Ahnung dahinter sitzen und die Shops managen.

Dabei ist zu beachten, dass ein E-Commerce-Profi immer ein Allrounder ist. Neben Kenntnissen in Betriebswirtschaft oder Marketing ist vor allem ein gesundes Technikverständnis notwendig, denn der Informatikanteil ist nicht nur groß, sondern für den Otto-Normal-BWLer auch sehr wahrscheinlich nicht mit links zu erledigen. BWL, VWL, Marketing, Informatik, Webentwicklung, Management, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Vertrieb, Social Media – das alles und noch mehr (Stichwort Softskills) steht auf dem Wunschzettel von E-Commerce-Unternehmen und solchen, die es werden wollen und das alles muss man beherrschen, wenn man in der Branche Fuß fassen will. Mittlerweile gibt es an der FH Jena sogar einen eigenen Bachelorstudiengang E-Commerce der nicht nur die Grundlagen, sondern eine Kombination aus allen oben genannten Bereichen vermittelt.

Fachkräfte händeringend gesucht

Der E-Commerce-Markt boomt und wo der Markt boomt, da werden Fachkräfte gesucht. Auch auf die Gefahr hin, Phrasendrescherei zu betreiben: Jobs im E-Commerce bei Koffer-Arena, Zalando, Notebooksbilliger oder Amazon gibt es wie Sand am Meer. Noch ist hier natürlich auch für Quereinsteiger und Online-Aficionados  viel zu holen, aber die angesprochene Akademisierung und Professionalisierung des Feldes macht es zunehmend schwerer. Erfahrung lässt sich aber freilich auch ohne Studium sammeln. Die Online-Branche ist der Start-Up-Brutkasten schlechthin und wo lässt sich bitteschön schneller und intensiver Erfahrung sammeln als in einem kleinen aufstrebenden Unternehmen, in dem Praktikanten und Trainees tatsächlich wichtige Aufgaben übernehmen und nicht nur Kaffee kochen. Suchmaschinenoptimierung oder Affiliate Marketing lernt man nicht an einem Tag. Die Erfahrungen aber, die man als Berufseinsteiger in einem Start-Up in nur ein paar Monaten sammeln kann, sind hinterher Gold wert.

Die Job-Möglichkeiten und Angebote, die unter den Oberbegriff E-Commerce fallen, sind breit gefächert und erweitern sich ständig: Shop Management, Content Management, Marketing Management, Affiliate Management, Social Media Management, Webentwicklung, Online-Vertrieb, SEO und so weiter und so fort. In einer ständig wachsenden und sich ständig wandelnden Branche, verändern sich auch die Anforderungen an die Bewerber, die Jobbezeichnungen und vor allem die Inhalte.

Was sich derzeit nur in eine Richtung verändert, das sind die Gehälter. Und zwar nach oben. Man sollte tunlichst Vergleiche mit Juristen, Medizinern oder Ingenieuren vermeiden, allein schon weil es dafür in der Branche noch viel zu wenige Big Player gibt. Je nach Unternehmensgröße, Region und Alter sind aber auch in diesem sehr neuen noch vergleichsweise unterentwickelten Bereich Einstiegsgehälter bis zu 50.000 Euro pro Jahr möglich. Vor allem wer mit einem guten, praxisnahen Studienabschluss prahlen kann, schafft im E-Commerce einen äußerst lukrativen Berufseinstieg.

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