Körper, Geist & Job

Von Schnapsdrosseln und Fettnäpfchen – Dos und Don’ts auf der Weihnachtsfeier

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Geschrieben von Tanja

Die Adventszeit ist nicht nur eine besinnliche Zeit für die Familie, sondern auch jedes Jahr ein Highlight für die Mitarbeiter: die Weihnachtsfeier steht an. Dabei hat jede Firma ihren eigenen Stil den Jahresabschluss zu feiern. Egal ob man in lockerer Runde zusammensitzt oder sportliche Aktivitäten geplant sind, es gibt immer genügend Freiraum für Unfälle und Peinlichkeiten. Damit das Event positiv in Erinnerung bleibt und Fettnäpfchen möglichst umgangen werden, hier nochmal ein paar wichtige Tipps:

Weihnachtsfeier – Dabei sein ist alles!

Gehen oder nicht gehen, das ist hier die Frage. Natürlich ist es keine Pflicht, die Einladung zu einer Weihnachtsfeier anzunehmen. Eine Teilnahme ist dennoch von Vorteil, da ihr mehr über eure Kollegen erfahrt und das Wir-Gefühl gefördert wird. Wenn ihr allerdings an diesem Tag einen wichtigen Termin habt, ist das nicht schlimm. Vergesst jedoch nicht rechtzeitig Bescheid zu geben, dass ihr verhindert seid, sonst signalisiert ihr Desinteresse an den betrieblichen Veranstaltungen.

Pünktlichkeit ist eine Tugend

Pünktliches Erscheinen ist bei einer Weihnachtsfeier ein Muss. Da eine Ansprache seitens des Chefs stattfinden kann, sollte man besonders darauf achten. Kommt es dennoch zu einer Verspätung, reicht hier ein Anruf beim Chef und ihr hinterlasst keinen schlechten Eindruck.

Der richtige Dresscode

Um nachhaltig einen guten Eindruck zu hinterlassen, sollte auch das Outfit passen. Ganz klar: Hotpants und ein bauchfreies Top zählen nicht dazu. Ein Glitzerkleid oder ein Smoking sind auch nicht unbedingt anlassgemäß. Orientiert euch am Kleidungsstil im Büro. Eine Stufe eleganter ist völlig ausreichend. Klärt am besten schon vorher ab, welches Programm für die Feier auf dem Plan steht, um euch situationsgemäß zu kleiden.

Knigge darf auf der Weihnachtsfeier nicht fehlen

Ist die Stimmung noch so ausgelassen, seine Manieren sollte man nicht vergessen. Besonders am Buffet wird gern die gute Erziehung hintenangestellt. Die Kosten für die Verpflegung übernimmt zwar das Unternehmen, das bedeutet aber nicht, dass ihr über das Essen herfallen solltet. Es gilt: kein Schubsen und Drängeln und den Teller nicht bis zum Anschlag vollladen. Die Tischmanieren dürfen ebenfalls nicht fehlen. Ihr solltet nicht als Erste/r anfangen mit essen. Das obliegt den ranghöchsten Mitarbeitern.

 

In Maßen, nicht in Massen

Alkohol ist ein heikles Thema bei der Weihnachtsfeier. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass er nicht zu viel fließt. Doch wieviel ist zu viel? Wann sollte man aufhören? Mit zunehmender Menge fallen die Hemmungen, das kennt jeder. Ein Tässchen Glühwein oder ein Gläschen Sekt ist sicherlich noch im Rahmen. Wenn dann aber langsam die lallenden Gesänge durch den Raum schallen, ist das schon ein Zeichen, dass ihr zu einem Glas Wasser greifen solltet.

„Das bleibt aber unter uns!“

„Hast du schon gehört…“-Sätze können schnell mal in geselliger Runde entstehen. Dabei muss aber bedacht werden, dass man sich auf einer geschäftlichen Feier befindet. Klatsch und Tratsch sollten auf private Treffen verlegt werden. Das betrifft auch Kritiken am Chef, Unternehmen und Essen.

Horizont erweitern

Die Weihnachtsfeier ist eine gute Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und sich mit Kollegen auszutauschen. Dabei sollte nicht nur der Plausch mit der „Büro-Gang“ im Vordergrund stehen, sondern auch auf neue Kollegen oder Mitarbeiter aus anderen Abteilungen zugegangen werden. Grüppchenbildung ist hier weniger angebracht, stattdessen könnt ihr eure sozialen Netzwerke erweitern.

Katerstimmung

Man sagt nicht umsonst: Der Tag danach ist der Schlimmste. Firmen planen meist die Weihnachtsfete für Freitag oder Samstag, um alkoholbedingte Ausfälle zu vermeiden. Wenn die Feierlichkeit allerdings unter der Woche stattfindet, solltet ihr daran denken, dass es früh wieder auf Arbeit geht. Also lieber ein, zwei Gläser weniger trinken und dafür fit und munter am nächsten Tag im Büro erscheinen.

Fazit

Trotz dieser ganzen Tabus solltet ihr natürlich den Spaß nicht außer Acht lassen. Wie und ob ihr diese Tipps beachtet, liegt in eurer Hand. Das Ende des Jahres und die schöne Zeit mit den Kollegen sind es auf jeden Fall wert, den Abend zu genießen und den ganzen Stress im Büro mal für einen Augenblick zu vergessen.

Über den Autor

Tanja

Tanja studiert Betriebswirtschaft im Bachelor mit den Schwerpunkten Marketing und Wirtschaftsinformatik und ist seit November als Praktikantin neu im Team. Hier unterstützt sie für drei Monate den Personalmarketingbereich und wird den Bewerberblog in Zukunft fleißig mit spannenden Artikeln versorgen.