Bewerbung & Interview

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Stelle inzwischen besetzt ist.

Oftmals stehen Bewerber vor dem Problem, dass nach tagelangem Feilen an den Bewerbungsunterlagen, dem endlich erlösenden Abschicken der Unterlagen, schon nach kurzer Zeit die Absage kommt, mit dem Vermerk, dass die Stelle inzwischen besetzt wurde. Dann ist die Frustration verständlicherweise groß, jedoch kann man diesen Groll ganz einfach vermeiden.

In der Regel veröffentlichen Unternehmen ihre Stellenanzeigen nicht nur auf der eigenen Homepage, sondern auch auf diversen Jobbörsen. Dann kann es schon mal vorkommen, dass eine Stellenanzeige noch veröffentlicht ist, obwohl sie schon nicht mehr aktuell ist. Der ahnungslose Bewerber schickt seine Unterlagen ab und bekommt prompt die Nachricht, dass der heiß ersehnte Job schon vergeben ist. Eine solche Situation könnt Ihr ganz einfach vermeiden.

Als einen der ersten Schritte, solltet Ihr das entsprechende Stellenangebot auf der Unternehmenshomepage suchen. Denn Ihr könnt davon ausgehen, dass die Stellenangebote dort in der Regel am aktuellsten sind. Findet Ihr das Angebot, kann es mit der Bewerbung losgehen. Findet Ihr das Angebot nicht, ist dies noch kein Grund zum Verzweifeln. In diesem Fall kann ich Euch empfehlen, in dem entsprechenden Unternehmen anzurufen und zu fragen, ob es möglich ist, auch eine Initiativbewerbung abzuschicken. Im Idealfall findet Ihr somit dennoch den Weg in Euer Wunschunternehmen.

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3 Kommentare

  • Es ist natürlich immer sehr ärgerlich, wenn man eine Absage bekommt, insbesondere bei Stellen oder Firmen die man hoch favorisiert hat.
    Als ehemalige Personalleiterin würde ich empfehlen, immer eine Initiativbewerbung zu versenden, wenn man das Unternehmen spannend findet. Ein Anruf vorher ist meines Erachtens überflüssig, denn die Antwort kann immer nur lauten: „Sehr gerne können Sie uns eine Initiativbewerbung schicken!“. Im schlimmsten Fall bekommt man keine Antwort, landet aber in der Datenbank und hat nichts verloren. Eine Initiativbewerbung kann man auch immer mal wieder an ein Unternehmen senden. Jedoch nicht mehrmals in einem Jahr.

  • Erfahrungsgemäß schützt der Blick auf die Webseite auch nicht immer: mir ist schon einige Male passiert, dass die Stelle bereits besetzt war, obwohl die Anzeige auf der Webseite noch geschalten war.

  • Es kann durchaus hilfreich sein, im Unternehmen höflich nachzufragen, ob die Vakanz noch aktuell ist. Der kluge Bewerber vermeidet das, indem er seine Suchaktivitäten vernünftig kanalisiert und durchaus auch dokukmentiert, insbesondere bei einem potentiellen Arbeitgeber, der interessant ist.

    Wenn man zur Stellensuche Metasuchmaschinen oder Robots benutzt, bekommet man mit der Zeit einen Überblick über die offenen Stellen, die in Frage kommen, gleichzeitig merkt man sich die „Dauersteher“, das sind jene Positionen, die kontinuierlich angeboten werden.

    So sollte man sich regelmäßig über „seinen“ Arbeitsmarkt informieren, auch dann, wenn man den ersten Arbeitsvertrag gerade unterschrieben hat. Schließlich ist es möglich, dass die Probezeit dazu führt, dass man den Job nicht behält oder behalten will. Dann ist Vorsorge besser als Nachsorge.

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