Ratatouille

Papstwahl 2013: Wer zu spät kommt…

Wir suchen den neuen Papst

– Dieser Artikel ist ein „Gemeinschaftsprojekt“ von Ina und Dörte 🙂 –

… den bestraft bekanntlich das Leben. Fast pünktlich zum Start des Konklaves hatten wir uns gedacht, wir versuchen mal einen geeigneten Kandidaten für diesen Job ins Spiel zu bringen. Ich bin nicht sehr gläubig, auch wenn ich katholisch getauft bin. Kirche als Institution finde ich an vielen Stellen sehr fragwürdig und auch nicht mehr zeitgemäß. Aber doch, und das habe ich auch in meinem Umfeld gespürt, hat schon viele interessiert wann der weiße Rauch aufsteigt und wer es denn nun wird. Das es tatsächlich so schnell geht, damit haben wir wirklich nicht gerechnet. „Normale“  Bewerbungsverfahren sind ja für gewöhnlich auch nicht innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen…

Das Anforderungsprofil

Die Stelle war ja bis Ende Februar mit dem nicht ganz unumstrittenen Benedikt besetzt. Sicher ist es immer ganz sinnvoll am vorherigen Stelleninhaber die Anforderungen fest zu machen, doch sind Fähigkeiten im Konfliktmanagement und Führungsstärke unabdingbar. Auch sollte eine gewisse Intelligenz und Belesenheit vom Bewerber mitgebracht werden.

Das Konklave – die andere Form von Assessment Center

Hier hat sich ein Auswahlprozess bewährt, der für „normale“ Jobsuchende befremdlich wäre. Stellt Euch mal vor, man würde alle Bewerber in einen großen Raum zusammenbringen und sie dürften erst wieder das Tageslicht sehen, wenn sich alle Unternehmensvertreter auf den einen geeinigt haben. Schönes Gedankenspiel 😉

On Boarding – die ersten hundert Tage

Einige Hürden müssen da schon gemeistert werden. Passen die roten Schuhe? Wer wir mein Camerlengo? Und welche Reise mache ich als erstes? Wir werden das alles beobachten und sicher den neuen Papst, wie auch den alten, danach beurteilen, wie und ob er es schafft, die Kirche in die modernen Zeit zu führen.

Aber vergleicht doch selbst, ob Franziskus I. mit unserem Anforderungsprofil übereinstimmt.

Über den Autor

Ina

Ina ist Personalerin mit Leib und Seele und war von Juni 2012 bis Mai 2015 unsere Frau an der “Front”. Sie hat bereits in der Personalentwicklung, als Headhunter und als Personalleiterin gearbeitet. Heute ist sie auch in Sachen systemische Beratung unterwegs, coacht und begleitet Fach- und Führungskräfte. Ina hat viel erlebt, was im Personalwesen passieren kann und ist gespannt auf das, was sie noch nicht erlebt hat. Über ihre Erfahrungen berichtete sie auch hier auf dem Bewerberblog.

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