Ratatouille

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Stell Dir vor, Du bist die Personaltante eines großen Unternehmens und die Fachabteilung bittet Dich dringend eine neue offene Stelle zu besetzen. Du liest die Anforderungen und bist Dir in dem Moment sicher, dass die Aufgabe lautet: Finde die Stecknadel im Heuhaufen. Es gibt Unternehmen, die neue Wege gehen – aber warum ist das so?

Früher – also die Generation unserer Großeltern und meist auch Eltern – lebte nach dem Motto „Leben um zu arbeiten“. Später kam die Generation X oder auch Golf. Die zwischen 1965 und ca. 1980 Geborenen hatten das Motto „Arbeiten um zu leben“. Es scheint, dass immer mehr ab Mitte der 1980er Jahre Geborene (Generation Y) nach dem Motto: „Erst leben. Dann arbeiten.“ agieren, sei es aufgrund des von zu Hause gekannten Wohlstands, der Erziehung der Eltern oder warum auch immer. Diese jungen Menschen lieben Marken, brauchen regelmäßig eine Ego-Massage und geben Geld aus für Dinge, die den vorherigen Generationen überhaupt nicht wichtig waren oder die es schlichtweg einfach noch nicht gab. Und genau diese „Platz da – hier bin ich“ – Generation muss wohl auch in den Stellenanzeigen anders angesprochen werden – siehe die Anzeige vom Axel Springer Verlag. Natürlich ist die Darstellung im Video völlig überzogen – es muss ja auch irgendwie witzig sein – aber so ganz unrecht scheint der Drehbuchautor nicht zu haben. Vielleicht sollten sich die Personaler auch entsprechend cool geben und die Generation Y – Kandidaten auf der Welle abfangen, auf denen diese durchs Leben surfen?

Über den Autor

Angelika

Ist der Projekt-Profi unter uns und kümmert sich seit 2010 um die Vermittlung von Freiberuflern. IT- und Optikprojekte stattet sie schnell, unkompliziert und professionell mit den passenden Fachleuten aus - ein Anruf und das Projekt ist gerettet. Angelika hat Betriebswirtschaft studiert und ist zudem ausgebildete Heilpraktikern. Im Büro sorgt sie für unser medizinisches Wohl und außerdem, dank ihres wunderbaren Humors, oft für gute Laune.

1 Kommentar

  • Das alles ist doch nicht für die Bewerbung, sondern Werbung fürs Unternehmen. Die wollen Aufmerksamkeit und bekommen sie so ziemlich günstig.

    Außerdem sind die Anforderungen in den Stellenanzeigen an Bewerber oft überzogen und/oder passen nicht zur Stelle.

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