Ratatouille

Jeden Mittag Müll… und jeden Tag wirds mehr

Quelle: Sommaruga Fabio/pixelio.de
Geschrieben von Angelika

Heute sollte eigentlich unser Blog Doc seinen Premiere-Blogartikel über das Themenfeld „Gesund im Berufsleben“ hier veröffentlichen, aber er operiert gerade und lässt sich daher entschuldigen. Er muss gerade noch Plastikschnipsel aus dem Magen einer Kollegin entfernen, die vergaß, einen Salat von der Umverpackung zu befreien.

Daher widmen wir uns heute mal einem Thema, was uns alle angeht. Es geht um unser Konsumentenverhalten beim Kauf des Mittagessens bzw. der Verpackung, die damit verbunden ist. Nicht jeder hat bisher von Plastikinseln in den Weltmeeren gehört, die mittlerweile die Größe Europas überschritten haben sollen…

Im Büro hallt spätestens um 11 Uhr vormittags die Frage über den Gang: „Was esst ihr heute?“ Dann werden Pläne geschmiedet und irgendwann zwischen 12 und 14 Uhr mehr oder minder geschmacklich Einwandfreies in den Kopf gesteckt. Auf die Verpackung des meist schnell zu Bekommenden wird meist nicht geachtet und daher posten wir heute mal diese schreckliche Müllfoto auf unserem Blog, der uns einfach mal wieder bewusst machen darf, was wir da tagtäglich eigentlich tun. In Europa werden nur ca. 45 % unseres Plastikmülls recycelt. Was mit dem Rest passiert, können wir nur mutmaßen, eine Menge davon landet jedoch auch von uns in den immer größer werdenden Plastikinseln in den Weltmeeren und landet in kleineren Portiönchen in Fischmägen und Walen und durch erstere auch bald wieder in uns. Prima. Ungefähr 500 Jahre dauert es, bis sich der normale Umverpackungsplastikmüll zur Unkenntlichkeit zerkleinert hat. Alternativen stellen oft Aluminiumassietten dar, sollten jedoch aus Gesundheitsgründen ebenso tabu sein!

Nun die Frage: Ein schnelles Mittagessen ohne Gewissensbisse* – ist das überhaupt möglich? Ich denke: JA!

Hier ein paar Tipps:

  • Essen in einem dem Geldbeutel angemessenem Restaurant
  • Vorausschauend planen – eben auch das Mittagessen; vielleicht zu Hause vorkochen? Oder ein Sandwich selber machen?
  • Gesunde! Burger gibts zumindest bei uns gleich um die Ecke, schön in Papier oder Pappe verpackt.
  • Auf Plastiktüten verzichten, eigene Tasche dabei haben oder Packung einfach in die Hand nehmen (und wenn´s mal nicht geht, wiederverwenden!)
  • (vom Gesundheitsamt verboten, wird jedoch trotzdem manchmal praktiziert) eigene Behälter mit zum Verkaufsstand nehmen und füllen lassen

Wenn Ihr, liebe Leser, auch noch Ideen habt, schreibt sie uns – wir freuen uns darüber!

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* ohne Gewissensbisse kann es richtigerweise gar nicht heißen. Dass wir dem Müllwahnsinn gar nicht entgehen können, ist klar. Aber wenn jeder weniger Müll produziert und auf die Auswahl seiner Produkte und deren Verpackungen achtet, wird die Welt ein kleines bisschen besser. Versprochen!

 

 

 

Über den Autor

Angelika

Ist der Projekt-Profi unter uns und kümmert sich seit 2010 um die Vermittlung von Freiberuflern. IT- und Optikprojekte stattet sie schnell, unkompliziert und professionell mit den passenden Fachleuten aus - ein Anruf und das Projekt ist gerettet. Angelika hat Betriebswirtschaft studiert und ist zudem ausgebildete Heilpraktikern. Im Büro sorgt sie für unser medizinisches Wohl und außerdem, dank ihres wunderbaren Humors, oft für gute Laune.

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