(Neue) Arbeitswelt

Gehaltsvorstellungen – Wie viel bin ich wert?

Mindestlohn, Quelle: Uwe Schlick/pixelio.de
Geschrieben von Gastautor

Wie oft habe ich nun schon gelesen: „Bitte vollständige Bewerbung mit Angabe von Gehaltsvorstellungen an…“

Was erwarte ich also für ein Gehalt? Da ich noch nie ein volles Einkommen hatte, fällt es mir schwer, genaue Anforderungen zu stellen. Jedenfalls will ich eine eigene kleine Wohnung oder für den Anfang wenigstens ein WG-Zimmer in der jeweiligen Stadt bezahlen können. Toll wäre es natürlich, wenn ich etwas zurücklegen könnte. Die Grundversorgung sollte also stimmen. Nun muss ich das alles irgendwie in Zahlen ausdrücken, in Bruttogehalt pro Jahr.

Viel zu viel?! Aber was ist zu wenig?

Ich habe mich schlau gemacht und herausgefunden: Das Einstiegsgehalt hängt ab vom Abschluss und Studienfach. Außerdem von dem Ort, an dem das Unternehmen ansässig ist und von der Branche. Gleichzeitig sollte ich immer berücksichtigen, dass ich nicht zu viel Geld verlange, denn dann könnte ich sofort aus dem Bewerber-Raster fallen. Allerdings auch nicht zu wenig, da das Folgegehalt meist durch eine prozentuale Gehaltssteigerung auf das Einstiegsgehalt gerechnet wird. Hilfe, ich brauche eine Formel, die mir das Gehalt berechnet!

Realistische Gehaltsvorstellungen?!

Solange ich die Zauberformel noch nicht habe, nutze ich zum Beispiel den Brutto-Netto-Rechner, um herauszufinden, wieviel Gehalt ich unter Berücksichtigung des Standorts des Unternehmens Netto herausbekomme. Und ich nutze Seiten, auf denen Gehälter verglichen werden. Aber auch hier schwanken die Gehaltsangaben sehr. Schließlich legt man nur die Variable Beruf fest. Deshalb muss man schauen, auf welche Region und vor allem welches Unternehmen sich die Angaben beziehen. Im Endeffekt bleibt einem nichts anderes übrig, als sich zu informieren und zu vergleichen. Bis man die Sache einschätzen kann.

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