Ratatouille

Büros voller Männer…

…bekamen Claudi, ich und unsere Mädels am Donnerstag, dem Girls‘ Day zu sehen, als wir unsere Runde durch einige Räume im JenTower drehten. Am Frauenanteil hier bei uns im Turm müssen wir also noch arbeiten. Aber genau aus diesem Grund wird der Girls‘ Day schließlich jährlich veranstaltet.

Deutschlandweit haben mehr als 115000 Mädels bei über 9500 Veranstaltungen mitgemacht und in „Jungs-Berufe“ hinein geschnuppert.

So auch bei uns. Wir haben neun Mädels aus Jena zu uns eingeladen. Um eindrucksvoll in den Tag zu starten, sind wir zunächst auf die Aussichtsplattform hoch auf den JenTower gefahren und haben den tollen Blick auf die Stadt genossen. Das war auch was Besonderes für mich, da ich es in meinen vier Jahren als „Jenaerin“, bisher noch nie dort hoch geschafft habe.

Nach diesem schönen Ausblick starteten wir unsere Tour. Immerhin wollten wir ja IT-Berufe kennen lernen und herausfinden, wie Apps entwickelt werden.

Wir starteten bei der emgress, die andere Firmen unter anderem bei der Entwicklung mobiler Anwendungen berät. Dort konnten die Mädels ein paar Apps am iPod durchklicken und die Hintergründe ihrer Entstehung erfragen. Außerdem haben wir das Geheimnis um die meistgenutzte Funktion der Smartphones gelöst. Die Antwort ist völlig logisch und liegt eigentlich nahe – aber auf den Wecker ist doch niemand von uns von allein gekommen.
Im nächsten Büro, bei der socialmarketingagentur wurde es dann auch schon etwas enger. Die Jungs dort bauen zum Beispiel Onlineshops oder Apps für die Facebookseiten ihrer Kunden, welche den Mädels natürlich direkt vorgeführt und näher erklärt wurden.

Bei der m.volution durften wir dann in die Rolle von Produktmanagern schlüpfen und haben eine eigene Stundenplan-App konzipiert. Es ging darum, welche Schritte von der ersten Idee dieser App, bis zu ihrer Entwicklung notwendig sind. Dort konnten sich die Mädchen kreativ einbringen und am Ende sah das dann schon ganz professionell aus!
Unsere letzte Station war ein Treffen mit the-agent-factory. Dort werden Apps für den Personennahverkehr entwickelt und vermarktet. Natürlich durften die Mädels direkt am iPad selbst ausprobieren wie das mit dem Online-Ticketkauf funktioniert.

Um diesen schönen Vormittag abzuschließen und auch um unsere knurrenden Mägen zu beruhigen, sind wir im Anschluss noch Pizza essen gegangen – Immerhin hatten wir viel dazu gelernt und wollten die neuen Eindrücke mit den Mädels auswerten.
Ich habe das Mittagessen auch dazu genutzt, mal nachzuhaken, wie die einzelnen Schulen mit dem Thema „Girls‘ Day“ umgehen. Vielleicht erinnert Ihr Euch ja noch an einen schon etwas älteren Artikel von Isa, in dem sie sich mit dem sehr geringen Engagement der Lehrer für den Girls‘ Day beschäftigte. Hat sich daran etwas geändert? Aber ja!

Der Girls‘ Day wird deutschlandweit immer populärer – und das wird auch in Jena deutlich:
Mittlerweile gehört der Mädchen-Zukunftstag in einzelnen Schulen bereits zum Pflichtprogramm!
Das finden wir super und natürlich sind wir im kommenden Jahr auch wieder dabei und kümmern uns um den hoffentlich wachsenden Frauenanteil in IT-Berufen.

Dankeschön an alle, die mitgemacht und geholfen haben – Der Girls‘ Day im JenTower war wirklich toll!

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