Körper, Geist & Job

Aufschieben: Morgen geht’s dann aber wirklich los!

Quelle: sabine koriath/pixelio.de
Geschrieben von Lisa

So zu Beginn des Jahres haben die meisten Leute neue Vorsätze. Bei Studenten sind das oft Vorsätze à la „Dieses Jahr werde ich meine Hausarbeiten, Referate und Hausaufgaben nicht aufschieben. Alles wird sofort erledigt.“

Wer kennt folgende Situation nicht:

Es ist nur noch ein Tag bis zur Klausur, also ist heute die letzte Gelegenheit um zu lernen (Was eigentlich schon viel zu spät ist.) … Doch dann seht ihr den Fernseher, euer Handy, die neue PS4 oder die Staubflusen in den Wohnzimmerecken. Quasi ist alles interessanter, als das Lernen für die anstehende Klausur. So verhält sich das meist auch mit Hausarbeiten und Referaten.

Wenn es euch ebenfalls so geht, dass ihr eigentlich was Wichtiges zu tun habt, aber dennoch was anderes macht, seid ihr Prokrastinatoren.  Prokrastination stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel, wie vertagen und aufschieben. Betroffen sind besonders Studenten, die ihr Studium frei einteilen können.

Warum wir so viel aufschieben

Facebook, Twitter und Co. bieten viel Potenzial, die wirklich wichtigen Dinge im Leben aufzuschieben. Man scrollt und scrollt die Neuigkeiten abwärts, schaut Videos von kleinen, süßen Hundebabys an und merkt dabei gar nicht, wie die Zeit rast. Und schon sind 2 Stunden vorbei und man hat immer noch nichts geschafft…

Einmal Aufschieben ist noch kein Weltuntergang

Grundlegend lerne ich früher und schreibe meine Hausarbeiten weitaus eher, als 99 % meiner Kommilitonen. Dennoch geht es mir selbst auch manchmal so, dass ich das Lernen aufschieben muss, weil die Küche zum dritten Mal an diesem Tag gewischt werden muss 😉

Ich bin nicht der Meinung, dass man das falsche Studienfach gewählt hat, nur weil man mal keine Lust hat, die Hausarbeit jetzt sofort zu schreiben. Wenn das Aufschieben jedoch zur Dauersituation wird und man irgendwann gar nicht mehr alle Aufgaben bewältigen kann, sollte man sich Gedanken machen.

Wie lerne ich, Aufgaben nicht mehr aufzuschieben?

Ja ihr lest richtig – das Nicht-Mehr-Aufschieben kann man tatsächlich lernen. Beispielsweise könnt ihr euch bestimmte Zeiten, die genau definiert sein müssen, für jeden Tag vornehmen, zu denen ihr die Hausarbeit schreibt oder für die Klausur lernt.

Hilfreich ist auch, nicht zu sagen „Heute muss ich die gesamte Hausarbeit schreiben.“. Viel besser und vor allem motivierender ist, zu sagen „Heute schreibe ich die ersten beiden Kapitel meiner Hausarbeit.“. Auch könnt ihr, während der Arbeitsphase, kurze Pausen einlegen.

Dann drück ich euch die Daumen, dass ihr aus dem „alten Trab“ raus kommt und fortan getreu dem Motto: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe NICHT auf morgen.“ studiert und arbeitet.

Über den Autor

Lisa

Lisa war von Anfang 2014 bis Herbst 2015 BA-Studentin bei uns. Sie hat Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft/Personaldienstleistungen studiert und erprobte ihr theoretisches Wissen bei uns in der Praxis. Noch am Beginn des Berufslebens, berichtete Lisa über Erfahrungen aus dem Unialltag sowie die Herausforderungen bei der Arbeit in einer Personalagentur und zeigte uns dabei ihre Sicht eines Berufsanfängers.

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